Dewisodd Maria y gorau

671 Dewisodd Maria yr un well Roedd Mair, Martha, a Lasarus yn byw ym Methania, tua thri chilomedr i'r de-ddwyrain o Fynydd yr Olewydd o Jerwsalem. Daeth Iesu i dŷ'r ddwy chwaer Maria a Marta.

Beth fyddwn i'n ei roi pe bawn i'n gallu gweld Iesu'n dod i'm cartref heddiw? Gweladwy, clywadwy, diriaethol a diriaethol!

«Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf» (Lukas 10,38). Marta ist wahrscheinlich die ältere Schwester von Maria, weil sie zuerst genannt wird. «Und sie hatte eine Schwester, die hiess Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füssen und hörte seiner Rede zu» (Lukas 10,39).

Maria war von Jesus so fasziniert und überlegte deshalb nicht lange, sich zu den Jüngern vor Jesu auf dem Boden hinzusetzen und sah ihn begeistert und erwartungsvoll an. Jedes Wort liest sie ihm von seinen Lippen ab. Am Funkeln seiner Augen, wenn er von der Liebe seines Vaters spricht, kann sie sich nicht satt sehen. Jede Geste seiner Hände verfolgt sie mit ihrem Blick. Sie kann gar nicht genug von seinen Worten, Belehrungen und Erklärungen bekommen. Jesus ist das Spiegelbild des himmlischen Vaters. «Er (Jesus) ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung» (Kolosser 1,15). In sein Gesicht zu schauen bedeutete für Maria, die Liebe in Person zu sehen. Was für eine faszinierende Situation! Sie erlebte den Himmel auf Erden. Es war die Erfüllung der Verheissung im Alten Testament, die Maria erleben durfte. «Ja, er liebt die Völker! Alle Heiligen sind in deiner Hand. Sie werden sich setzen zu deinen Füssen und werden lernen von deinen Worten» (5. Mose 33,3).

Gott hat dieses Zusammensein dem Volk Israel versprochen. Zu Jesu Füssen dürfen auch wir sitzen und Jesu Worte intensiv in uns aufnehmen und seinen Worten Glauben schenken. Da wird es uns fast erschrecken, wenn wir im Lukasevangelium weiterlesen: «Marta hingegen machte sich viel Arbeit, um für das Wohl ihrer Gäste zu sorgen. Schliesslich stellte sie sich vor Jesus hin und sagte: »Herr, findest du es richtig, dass meine Schwester mich die ganze Arbeit allein tun lässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!» (Lukas 10,40 Neue Genfer Übersetzung).

Die Intimität von Jesu und Maria wird durch die Worte Martas und ihren Gefühlen zerschlagen. Die beiden werden von der Wirklichkeit eingeholt. Es stimmt, was Marta sagt, es gibt viel zu tun. Aber wie reagiert Jesus auf die Frage von Marta: «Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden» (Lukas 10,41-42). Jesus schaut Marta genauso liebevoll an wie Maria. Er nimmt zur Kenntnis, dass sie sich viel Sorge und Mühe macht.

Beth sy'n angenrheidiol

Pam mae'r Un angenrheidiol a wnaeth Mair ar y diwrnod hwn? Oherwydd ei fod mor braf i Iesu ar y pwynt hwn. Pe bai Iesu wedi bod yn llwglyd iawn y diwrnod hwnnw, pe bai wedi blino neu'n sychedig, yna byddai pryd Marta wedi bod yn angenrheidiol yn gyntaf. Gadewch inni ddychmygu bod Maria wedi eistedd i lawr wrth ei draed ac na allai fod wedi cydnabod ei blinder, heb sylwi ar ei dylyfu gên a'i stormio â llawer o gwestiynau, a fyddai hyn wedi bod yn raslon ac yn sensitif? Prin yn debygol. Nid yw cariad yn mynnu cyflawniad y llall, ond yn hytrach mae eisiau gweld, teimlo a phenderfynu calon yr anwylyd, ei sylw, ei ddiddordeb!

Beth yw rhan dda Maria?

Die Kirche, die Gemeinde Jesu haben schon immer aus dieser Erzählung herausgelesen, dass es eine Priorität, einen Vorrang gibt. Dieser Vorrang besteht sinnbildlich im Sitzen zu den Füssen Jesu, im Empfangen und Hören seiner Worte. Hören ist wichtiger als Dienen, denn wer nicht gelernt hat zuzuhören, der kann nicht richtig dienen oder dient sehr wahrscheinlich bis zum Zusammenbruch. Vor dem Tun kommt das Hören und vor dem Geben kommt das Erkennen und Empfangen! «Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?» (Römer 10,14)

Roedd delio Iesu â menywod yn annioddefol ac yn bryfoclyd i'r gymuned Iddewig. Ond mae Iesu'n rhoi cydraddoldeb llwyr i fenywod o gymharu â dynion. Ni ragfarnwyd Iesu yn erbyn menywod. Gyda Iesu, roedd menywod yn teimlo eu bod yn cael eu deall, eu cymryd o ddifrif a'u gwerthfawrogi.

Beth wnaeth Maria ei gydnabod?

Sylweddolodd Mair ei fod yn dibynnu ar y berthynas a'r gallu i ganolbwyntio gyda Iesu. Mae hi'n gwybod nad oes unrhyw raddiad o bobl ac nad oes unrhyw werthoedd gwahanol. Dysgodd Mair fod Iesu yn talu ei holl sylw iddi. Cydnabu ei dibyniaeth ar gariad Iesu a'i dychwelyd gyda'i gofal a'i chariad at Iesu. Nid oedd hi'n canolbwyntio ar gadw hen orchmynion cyfamod Duw, ond ar eiriau a pherson Iesu. Dyna pam y dewisodd Mary yr un peth, y da.

Mae Mair yn eneinio traed Iesu

Wenn wir die Erzählung von Maria und Marta in Lukas noch besser begreifen und verstehen möchten, sollten wir uns auch den Bericht von Johannes ansehen. Es ist eine ganz andere Situation. Lazarus lag bereits mehrere Tage tot im Grab, sodass Marta zu Jesus sagte, er stinkt schon. Dann haben sie ihren Bruder Lazarus durch Jesu Wunder vom Tod in das Leben zurückerhalten. Welche Freude für Maria, Marta und für Lazarus, der wieder lebendig am Tisch sitzen durfte. Was für ein schöner Tag. «Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten. Dort machten sie ihm ein Mahl, und Marta diente bei Tisch; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch sassen» (Johannes 12,1-2).
Tybed pa ddiwrnod oedd hi i Iesu? Digwyddodd y digwyddiad hwn chwe diwrnod cyn iddo gael ei arestio a’r sicrwydd y byddai’n cael ei arteithio a’i groeshoelio. A fyddwn i wedi sylwi bod ei olwg yn wahanol na'r arfer? A allwn fod wedi gweld o'r golwg ar ei wyneb ei fod yn llawn tyndra neu a fyddwn wedi sylwi bod ei enaid yn drist?

Heute an diesem Tag war Jesus bedürftig. In dieser Woche war er angefochten und erschüttert. Wer hat es gemerkt? Die zwölf Jünger? Nein! Maria wusste und empfand, heute an diesem Tag ist alles anders. Maria war klar, so habe ich meinen Herrn noch nie erlebt. «Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füsse Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füsse; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls» (Johannes 12,3).

Mair oedd yr unig berson a gafodd inc o sut roedd Iesu'n teimlo nawr. Ydyn ni nawr yn deall pam ysgrifennodd Luc mai dim ond un peth sydd ei angen i weld Crist ac edrych arno? Cydnabu Mair fod Iesu yn fwy gwerthfawr na phob trysor daearol. Mae hyd yn oed y trysor mwyaf yn ddi-werth o'i gymharu â Iesu. Felly tywalltodd yr olew gwerthfawr ar draed Iesu er mwyn rhoi budd iddo.

«Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: Warum wurde dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft und das Geld den Armen gegeben? Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern er war ein Dieb; er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben wurde» (Johannes 12,4-6).

300 Silbergroschen (Denar) war die Grundbesoldung eines Arbeiters für ein ganzes Jahr. Maria kaufte mit allem, was sie besass, das wertvolle Salböl, brach die Flasche auf und schüttete Jesus das kostbare Nardenöl über seine Füsse. Was für eine Verschwendung sagen die Jünger.

Liebe ist verschwenderisch. Sonst ist es keine Liebe. Liebe, die berechnet, Liebe, die nachrechnet und sich fragt, ob sich das lohne oder in einem guten Verhältnis steht, ist keine echte Liebe. Maria schenkte sich Jesus in tiefer Dankbarkeit. «Da sprach Jesus: Lass sie. Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit» (Johannes 12,7-8).

Jesus stellte sich vollkommen hinter Maria. Er nahm ihre hingebungsvolle Danksagung und Wertschätzung an. Zudem schenkte Jesus ihrer Hingabe eine wahrhaftige Bedeutung, denn ohne ihr Wissen war Maria der Salbung am Tag des Begräbnisses zuvorgekommen. In der Parallelstelle im Matthäusevangelium fügte Jesus hinzu: «Dass sie dies Öl auf meinen Leib gegossen hat, hat sie getan, dass sie mich für das Begräbnis bereite. Wahrlich, ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat» (Matthäus 26,12-13).

Jesus ist der Christus, das heisst der Gesalbte (Messias). Es war Gottes Plan, Jesus zu salben. In diesem göttlichen Plan hatte Maria unvoreingenommen gedient. Dadurch offenbart sich Jesus als der Sohn Gottes, der würdig ist, angebetet und bedient zu werden.

Llenwyd y tŷ ag arogl cariad selog Mair. Am berarogl os nad yw person yn mynegi ei ffydd yn arogl chwys ei haerllugrwydd, ond mewn cariad, tosturi, diolchgarwch a sylw llawn, yn union fel yr oedd Mair wedi troi at Iesu.

Casgliad

Chwe diwrnod ar ôl y digwyddiad hwn, cafodd Iesu ei arteithio, ei groeshoelio a'i gladdu. Cododd oddi wrth y meirw ar ôl tridiau - mae Iesu'n fyw!

Durch den Glauben Jesu, lebt er sein Leben mit seiner Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung in Ihnen. Sie haben durch ihn ein neues, geistliches Leben empfangen — ewiges Leben! Sie sind jetzt schon mit ihm in einer innigen Beziehung und leben mit ihm in vollkommener grenzenloser Liebe. «Dabei geht es um ein unbegreifliches Wunder, das Gott für alle Menschen auf dieser Erde bereithält. Ihr, die ihr zu Gott gehört, dürft dieses Geheimnis verstehen. Es lautet: Christus lebt in euch! Und damit habt ihr die feste Hoffnung, dass Gott euch Anteil an seiner Herrlichkeit gibt» (Kolosser 1,27 Hoffnung für Alle).

Pryd wnaethoch chi eistedd i lawr wrth draed Iesu a gofyn iddo: Beth ydych chi am i mi ei wneud heddiw? Ble a gyda phwy ydych chi'n gweithio heddiw? Beth sy'n eich poeni chi, Iesu, yn enwedig heddiw neu beth sy'n eich poeni chi heddiw? Canolbwyntiwch ar Iesu, edrychwch arno fel mai chi yw'r person iawn, ar yr amser iawn, yn y lle iawn, gyda'r dull cywir, fel roedd Mair gyda Iesu. Gofynnwch iddo bob dydd a phob awr: «Iesu, beth wyt ti eisiau gen i nawr! Sut alla i ddiolch i chi am eich cariad nawr Sut alla i nawr rannu gyda chi beth sy'n eich symud chi. "

Sie haben nicht die Aufgabe, an seiner Stelle oder in seiner scheinbaren Abwesenheit sein Werk aus sich selbst heraus zu tun, was nur in seinem Geiste und mit Jesus getan werden kann. «Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen» (Epheser 2,10). Christus ist für Sie gestorben und auferstanden, damit er als der Lebendige durch Sie und mit Ihnen lebt und Sie dadurch von Jesus fortwährend beschenkt werden. So sollen Sie sich in Ihrer Dankbarkeit auch Christus schenken, indem Sie die guten Werke, die von Jesus vorbereitet wurden, annehmen und tun.

gan Pablo Nauer